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Abschnitt 1
1.1 — Überblick
Was ist die Basisklassifikation?
Die Basisklassifikation ist ein durch niederländische Bibliotheken entwickeltes hierarchisches Klassifikationssystem zur systematischen Ordnung von Wissen und Literatur, welches aus 2086 Klassen mit Haupt- und Unterklassen besteht. Die BK wurde entwickelt, um eine einfache, aber umfassende Erschließung von Medieninhalten in Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen zu ermöglichen.
Die Klassifizierung wurde Ende der 1980er Jahre unter Leitung der Königlichen Bibliothek der Niederlande eingeführt und ist seit 1990 in Gebrauch. Seither wird sie immer wieder neu bearbeitet. Die BK wird vor allem in den Niederlanden sowie im Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GBV) verwendet. Der Österreichische Bibliothekenverbund setzt seit 2009 die Basisklassifikation als zusätzliches Schema zur Sacherschließung ein.
1.2 — Konzept und Methodik
Prinzipien der Wissensorganisation
Die Basisklassifikation ist aufgeteilt in 5 Bereiche mit insgesamt 48 Hauptklassen und 2086 Unterklassen.
Diese Prinzipien gewährleisten eine strukturierte, thematisch klare und international nachnutzbare Ordnung und Wiederauffindbarkeit von Wissen innerhalb fächerübergreifender Systeme wie Bibliotheken.
Quelle: bk.txt
Vorteile der BK
Abschnitt 2
Der BK-Relaunch
Ziele
Das erste Ziel ist die Modernisierung und Aktualisierung der Basisklassifikation. Die letzte Überarbeitung fand vor ca. 20 Jahren statt. In der Zwischenzeit haben sich Wissenschaft und Gesellschaft stark gewandelt. Ein wichtiger Punkt der Überarbeitung ist es daher, den bisher bestehenden Eurozentrismus aufzuweichen.
Ein weiteres Ziel ist es, die Basisklassifikation so weiterzuentwickeln, dass sie sowohl die computerunterstützte Inhaltserschließung als auch das Training KI-basierter Verfahren unterstützt. Ergänzend soll eine ständige BK-Redaktion eingerichtet werden, die eine kontinuierliche Anpassung der BK an zukünftige Anforderungen sicherstellt.
Was ist bei der Überarbeitung wichtig
Roadmap
2.4 — Beispiele der Anwendung
Beispiele aus der Praxis
Klassifikationslogik
Die Basisklassifikation (BK) ist ein hierarchisches Klassifikationssystem, das aus 2086 Klassen besteht. Das Notationsformat ist immer NN.NN – zwei Zifferngruppen zu je zwei Ziffern. Die erste Gruppe kennzeichnet eine Hauptklasse (grobes Sachgebiet), die zweite Ebene spezifiziert das Thema innerhalb dieses Gebiets.
Grundprinzipien der Klassifikationslogik:
Die Vergabe der Notation erfolgt nie ausschließlich über Registerbegriffe, sondern immer durch Prüfung des tatsächlichen Inhalts und der Systemstelle, um Mehrdeutigkeiten und fehlerhafte Zuordnungen zu vermeiden.
Beispiel: Umweltbelastung durch Industrie, Verkehr und private Haushalte: 43.50 (Umweltbelastungen), keine gleichzeitige Vergabe der spezifischeren Unterklassen wie 43.62, 43.63, 43.66.
Die Systematik ermöglicht eine konsistente, systematische und transparente Erschließung und Recherche von Publikationen nach Sachaspekten.
Quelle: bk.txt
Unterschied zu anderen Klassifikationen
Die Basisklassifikation (BK) unterscheidet sich von anderen Klassifikationssystemen (wie z.B. der Dewey Decimal Classification oder der Universal Decimal Classification) insbesondere durch folgende Merkmale:
Im Unterschied zu DDC/UDC oder nationalen Spezialklassifikationen steht bei der Basisklassifikation somit stets die klare, nachnutzbare und vereinfachte Inhaltserschließung (fachsystematisch und aspektbezogen) im Vordergrund.
Vergleich zu anderen Klassifikationen (RVK, DDC u. a.)
Die Basisklassifikation (BK) und die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) sind beides bibliothekarische Ordnungssysteme, unterscheiden sich jedoch deutlich in Systematik, Zielsetzung und Anwendung:
Fazit: Die BK steht für Übersichtlichkeit, Schnelligkeit und breite Anwendbarkeit. Die RVK bietet deutlich höhere inhaltliche und formale Differenzierung, ist aber komplexer in der Pflege und Anwendung.
Governance & Organisation
BK-Redaktion
GBV / SWB (K10plus)
Uma Balakrishnan
GBV / K10plus
Regine Beckmann
Staatsbibliothek zu Berlin
Armin Kühn
BSZ Baden-Württemberg
Diana Slawig
Technische Informationsbibliothek
OBV
Martina Cuba
Universität Wien
Eva Pessl
Universität Graz
Rabea Rudigier
Österreichische Nationalbibliothek
Abschnitt 3
3.1 — Mitarbeit
Wie Bibliotheken beitragen können
3.2 — Netzwerk
Beteiligte Institutionen & Partner
3.3 — Veranstaltungen & Workshops
Veranstaltungen
BiblioCon / Österreichischer Verbundtag Mai 2026
Totgesagte leben länger – Relaunch der Basisklassifikation
Termin 1
Termin 2
Vortrag Abstract
Die Basisklassifikation (BK) ist ein etabliertes Klassifikationssystem zur Sacherschließung in Bibliotheken und Informationseinrichtungen. Ihre klare Struktur und breite Anwendbarkeit machen sie seit Jahrzehnten zu einem zentralen Werkzeug für die systematische Ordnung von Wissen. Doch die letzte Überarbeitung liegt über 10 Jahre zurück – die Anforderungen an moderne Erschließungssysteme und die Schwerpunkte in der aktuellen Forschung haben sich grundlegend verändert.
Der Vortrag stellt den aktuellen Relaunch-Prozess der BK vor, der auf drei zentralen Säulen basiert:
Anhand konkreter Beispiele – etwa der Notwendigkeit neuer Klassen für die Ukraine, die Geschichte der Schweiz, performative Kunstformen und der Interdisziplinarität der Quantentechnologien – wird gezeigt, wie verbundübergreifende, redaktionelle Arbeit, technologische Innovation und wissenschaftlicher Diskurs zusammenwirken, um ein zukunftsfähiges Klassifikationssystem zu gestalten.
Anwendertreffen DA-3
Kontakt
Rabea Rudigier
Österreichische Nationalbibliothek
Regine Beckmann
Staatsbibliothek zu Berlin
Diana Slawig
Technische Informationsbibliothek
Abschnitt 4
4.1 — Downloads
Datenformate
4.2 — API / Linked Data
Schnittstelle & technische Dokumentation
Abschnitt 5
Updates zur Klassifikation
Neue Versionen
Community News
Abschnitt 6
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Abschnitt 7
Rechtliches & Kontakt
Impressum
Verbundzentrale des GBV (VZG)
Platz der Göttinger Sieben 1
37073 Göttingen
Kontakt
Uma Balakrishnan
Datenschutz
Barrierefreiheit